Schulmediation
Seit Anfang der 90er Jahre hat Mediation auch in Schulen in Form des Konfliktlotsenprogrammes Einzug gehalten. Einerseits ist sie hier eine Methode der Konfliktlösung im Einzelfall, andererseits steckt dahinter eine pädagogische Konzeption, die einen anderen Umgang mit Konflikten vermitteln will, um so zu einer anderen Konfliktkultur in unserer Gesellschaft zu führen.
Von daher ist unter Schulmediation weit mehr zu verstehen als "nur" die alleinige Ausbildung und Tätigkeit der Konfliktlotsen: denn Lehrkräfte, Schüler und Eltern müssen sensibilisiert werden, sich für einen anderen Umgang mit Konflikten einzusetzen und damit an einer neuen Schulkultur aktiv mitzuarbeiten.
Dies erfolgreich umzusetzen braucht einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren, um eine nachhaltige und gewaltpräventive Wirkung zu erreichen. Externe Unterstützung / Beratung kann in dieser Zeit sehr hilfreich sein.
Das
Mediationsbüro Osnabrück e.V. bietet ein Bausteinsystem (
Downloadseite) zur Aus- und Fortbildung im Bereich Schulmediation sowie deren Nachhaltigkeit an. Hierbei handelt es sich zum einen um konkrete fachliche Angebote (z.B. Ausbildung von SchulmediatorInnen, schulinterne Lehrerfortbildung, Sozialtraining für Lehrer). Zum anderen gibt es im Bereich der Praxisberatung unterschiedliche Angebote. Je nach Problemlage der Schulen ist ein Gespräch mit den Beteiligten zur Diagnose der Situation zu führen. Erst aus der Bestandsaufnahme lässt sich dann ein entsprechend konkretes Angebot entwickeln und der zeitliche wie finanzielle Rahmen kalkulieren.
Die MitarbeiterInnen vom
Mediationsbüro Osnabrück e.V. stehen gern mit Rat und Tat zur Verfügung.
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